Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 04.03.21 - 05.03.2021
PM des DGB Herne:

Querdenken-Bochum Autokorso auf Herner Stadtgebiet verantwortungslos

Die sogenannte „Querdenken“ – Bewegung hat gestern einen „Auto-Korso“ durchgeführt. Bei den Teilnehmern handelt es sich keinesfalls um harmlose „Impfskeptiker“. Die Querdenken-Bewegung ist rechtsoffen und offen antisemitisch. Umso verächtlicher das der Autokorso auf Bochumer Stadtgebiet direkt an der Bochumer Synagoge vorbeifuhr. Beim Bochumer Autokorso, der unangekündigt in weiten Strecken über Herner Stadtgebiet verlief, waren auch Teilnehmer anwesend, die in 2019 an rechtsradikalen Aufmärschen in der Herner Innenstadt beteiligt waren.

 Der DGB Stadtverband Herne kritisiert das Verhalten der „Querdenken“ Bewegung. Hierzu Eric Lobach, DGB Stadtverbandsvorsitzender: „Mit wenigen Teilnehmern einen kilometerlangen Autokorso, unter dem Schutz des Versammlungsrechts abzuhalten, ist absolut unverhältnismäßig und unverantwortlich.“ Der Autokorso der antisemitischen Verschwörungstheoretiker musste zur Verkehrssicherung durch eine hohe Anzahl von Polizeibeamten und Mitarbeitern der Ordnungsbehörden begleitet werden. Hierzu Eric Lobach weiter „Die Versammlungsanmelder sind sich bei einer solchen Planung, entweder ihrer Verantwortung nicht bewusst, oder sie ignorieren in dieser Pandemiezeit wissentlich, die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung der Einsatz- und Ordnungskräfte.“

Der DGB Stadtverband Herne stellt sich klar gegen jeden Antisemitismus, auch gegen den der Querdenken-Bewegung.

 

 


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