Deutscher Gewerkschaftsbund

30.11.2018
Wem gehört die Zeit?

Arbeitszeitkonferenz im Märkischen Kreis ein voller Erfolg

Programmblatt

DGB Ruhr-Mark

„Wem gehört die Zeit?" - das fragten sich jetzt über 100 gespannte Gäste der DGB-Regionalkonferenz im Märkischen Kreis. Über "Arbeitszeitmodelle im Wandel“, so der vollständige Titel der Veranstaltung, diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium:

  • Prof. Dr. Gerhard Bosch, Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen
  • Knut Giesler, Bezirksleiter IG Metall NRW
  • Dr. Sabine Graf, stellv. Vorsitzende DGB NRW
  • Thomas Köhler, Vorsitzender Ver.di-Bezirk Südwestfalen
  • Marco Rafolt, Fachbereichsleiter Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)

Die Arbeitszeitkonferenz im Kulturhaus Lüdenscheid förderte zu Tage, dass die Debatte um die Arbeitszeit nach den jüngsten Tarifabschlüssen jetzt neu entfacht ist. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leiden unter der Verdichtung und Entgrenzung der Arbeit. Die ständige Erreichbarkeit für die Firma und ein enormer Leistungsdruck lösen Stress aus. Viele Beschäftigte fürchten, nicht gesund bis zur Rente durcharbeiten zu können. Vor allem junge Männer und Frauen wünschen sich eine neue Balance von Arbeit und Freizeit. Und schließlich geht es um eine gerechtere Verteilung der Arbeit.

Es geht um mehr Flexibilität bei der Verteilung der Arbeit – gesellschaftlich und individuell in den verschiedenen Lebensphasen.

Dazu konnten im Vorfeld der Diskussion Dr. Sabine Graf und Prof. Dr. Gerhard Bosch in aufschlussreichen Impulsreferaten bereits Bestandsaufnahmen machen und Vorschläge in die Runde geben.

Beide Präsentationen sind hier als PDF herunterzuladen:

 

 

In seinem Schlusswort kündigte Bernd Schildknecht, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Märkischer Kreis bereits an, dass dies nicht die letzte Veranstaltung zur Arbeitszeit gewesen sein werde. Der Kreisverband werde weiter intensiv daran arbeiten, Beiträge für gute Arbeit zu leisten.

 

In der folgenden Bildergalerie haben wir einige Eindrücke des Abends festgehalten.

 


Nach oben

Der DGB Ruhr-Mark bei

DGB-Rentenkampagne

Direkt zu ihrer Gewerkschaft