Deutscher Gewerkschaftsbund

13.12.2021

DGB macht sich ernsthafte Sorgen um Brückenschäden auf der A45

Vorsitzender fordert dringend Investitionen

Zu der gesperrten Autobahnbrücke Rahmede bei Lüdenscheid sagt Bernd Schildknecht, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Märkischen Kreis:

„Der DGB mit seinen 33.000 Mitgliedern im Märkischen Kreis macht sich ernste Sorgen um die Zukunft unserer Region. Das Verkehrschaos um die vollgesperrte Talbrücke Rahmede zieht weite Kreise. Die Beschäftigten der heimischen Betriebe verbringen Stunden auf dem Arbeitsweg. Die Logistik erleidet katastrophale Schäden. Anwohner werden über Gebühr belastet.

Jetzt rächt sich die jahrelange Vernachlässigung der heimischen Infrastruktur. Unsere Straßen, Brücken und Schienen sind an vielen Stellen im wahrsten Sinne des Wortes kaputtgespart worden. Es war ein großer Fehler, den Neubau der Brücke Rahmende immer weiter bis auf das Jahr 2026 zu verschieben.

Wir begrüßen die Initiative der für Lüdenscheid zuständigen Abgeordneten, eine „Taskforce A45“ zu errichten, die unverzüglich ihre Arbeit aufnimmt. Hier muss so schnell gearbeitet werden, wie noch nie.

Wir erwarten nun umfassende Unterstützung durch das Land NRW und alle zuständigen Behörden. Dazu gehört die unbürokratische und kurzfristige Verbesserung der Verkehrsführung genauso wie der sofortige Beginn des Verfahrens zum Neubau der Brücke. Wir brauchen ein Jahrzehnt der Investitionen im Märkischen Kreis und im Land, um diese und weitere bereits absehbare Baustellen anpacken zu können.“


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