Deutscher Gewerkschaftsbund

14.09.2017

DGB Herne fordert Neubemessung der Regelsätze

Faire Berechnung kann soziale Ausgrenzung beenden

Mit den Regelsätzen sind rund acht Millionen Menschen; darunter sechs Millionen Leistungsberechtigte im SGB II (Grundsicherung), also zehn Prozent der Bevölkerung, von Mindestsicherungsleistungen abhängig. Die Höhe der Regelsätze ist somit eine zentrale Größe im System der sozialen Sicherung in Deutschland. Die bisherige angewandte Bemessungsmethode zur Festsetzung der Regelsätze wird von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden immer wieder bemängelt (siehe sopoaktuell Nr. 254 v. 14.02.2017), da diese nicht bedarfsgerecht sind und keinen Beitrag zur Überwindung der Einkommensarmut der Leistungsberechtigten leisten. Der tatsächliche Bedarf der Betroffenen ist wesentlich höher als durch die derzeitigen Regelsätze abgedeckt. Der DGB Herne fordert deshalb, die Regelsätze durch eine methodisch saubere und transparente Ermittlung den tatsächlichen Bedarfen anzupassen, um damit die Existenzsicherung zu gewährleisten und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Mehr dazu: sopoaktuell Nr. 260.

 


Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Unsere Pressemeldungen als RSS-Feed

Subscribe to RSS feed
Abonnieren Sie unsere Pressemeldungen als RSS-Feed