Deutscher Gewerkschaftsbund

20.06.2018

DGB in Südwestfalen gründet Begleitausschuss zur REGIONALE 2025

„Digitalisierung kann eine Chance für Gute Arbeit sein, sie muss jedoch gestaltet werden – und zwar gemeinsam mit den Beschäftigten“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Südwestfalen wird sich intensiv mit den Zielen und den Handlungsfeldern der REGIONALE 2025 beschäftigen. In einem ersten Treffen haben sich dazu die Geschäftsführer der drei DGB-Regionen Südwestfalen, Dortmund-Hellweg und Ruhr-Mark mit den fünf Vorsitzenden der DGB-Kreisverbände Siegen-Wittgenstein, Olpe, Märkischer Kreis, Hochsauerlandkreis und Soest auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigt und einen DGB-Begleitausschuss zur REGIONALE gegründet.

„In der Strategie zur REGIONALE-Bewerbung wird deutlich, dass in der sogenannten ‚Südwestfalen-DNA‘ im Dreiklang ‚Digital - Nachhaltig - Authentisch alle relevanten Themen und Projekte miteinander verbunden sind. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Dies ist auch unsere gewerkschaftliche Position“, so die DGB-Vertreter Jutta Reiter, Stefan Marx, Bernd Schildknecht, Holger Schild, Bernd Peters, André Arenz und Ingo Degenhardt. „Digitalisierung kann eine Chance für Gute Arbeit sein, sie muss jedoch gestaltet werden - und zwar gemeinsam mit den Beschäftigten“, so die gemeinsame Auffassung der südwestfälischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter.

Vorrangig wollen sich die DGB-Vertreter in das Handlungsfeld „Wirtschaft und Arbeit“ einbringen. Aber auch das Handlungsfeld „Gesellschaft“ mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ soll bearbeitet werden. Das dritte Handlungsfeld „Raum“ spielt für Arbeitnehmerinteressenvertretung ebenso eine wichtige Rolle, schließlich geht es den Gewerkschaften neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen auch um gute Lebensbedingungen für die Menschen. Viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sind nicht nur ehrenamtlich im Berufsleben tätig, sie engagieren sich auch in Politik und Gesellschaft.

Ihr Engagement zur neuen REGIONALE leitet der DGB zudem aus den Zielen der „Vision Südwestfalen 2030“ ab. In dem Papier heißt es unter anderem: „Südwestfalen steht als Region der guten Arbeit für eine besondere Qualität des Miteinanders von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, Verbänden, Kammern und Gewerkschaften und öffentlicher Verwaltung. In Südwestfalen spielen Mitbestimmung, Teilhabe und Sozialpartnerschaft eine herausragende Rolle.“

In weiteren Schritten will der gewerkschaftliche Begleitausschuss Anforderungen formulieren, die sich mit den Veränderungen und Gestaltungsaspekten der Digitalisierung in der Arbeitswelt und der Gesellschaft ergeben. Standort- und Beschäftigungssicherung sind ebenso in den Fokus zu rücken, wie sich ergebenen Möglichkeiten einer besseren Vereinbarkeit der familiären und beruflichen Situation.

 

Zur Information:

In allen fünf südwestfälischen Kreisen gibt es einen ehrenamtlichen DGB-Kreisband, angegliedert an die jeweilige hauptamtliche DGB-Region:

 

DGB-Kreisverband Siegen-Wittgenstein (Vorsitzender: Ingo Degenhardt) zugehörig zur DGB-Region Südwestfalen
DGB-Kreisverband Olpe (Vorsitzender: André Arenz) zugehörig zur DGB-Region Südwestfalen
DGB-Kreisverband Hochsauerlandkreis (Vorsitzender: Bernd Peters) zugehörig zur DGB-Region Südwestfalen
DGB-Kreisverband Soest (Vorsitzender: Holger Schild) zugehörig zur DGB-Region Dortmund-Hellweg
DGB-Kreisverband Märkischer Kreis (Vorsitzender: Bernd Schildknecht) zugehörig zur DGB-Region Ruhr-Mark

DGB-Region Dortmund-Hellweg (Regionsgeschäftsführerin: Jutta Reiter)
DGB-Region Ruhr-Mark (Regionsgeschäftsführer: Stefan Marx)
DGB-Region Südwestfalen (Regionsgeschäftsführer: Ingo Degenhardt)


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