Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 013 - 01.05.2015

Starke Beteiligung an den Maikundgebungen des DGB in der Region

1. Mai

DGB

Weit mehr als 10.000 Menschen haben sich an den Maiveranstaltungen des DGB in der Region Ruhr Mark beteiligt. Allein in Bochum waren es rund 6.000, in Hagen nahmen über 2.000 Kolleginnen und Kollegen teil. Weitere Veranstaltungen gab es in Herne, Lüdenscheid, Witten, Hattingen und Gevelsberg. Prominente Rednerin in Bochum war ver.di-Chefin Gabriele Schmidt und in Hagen ergriffen der ehemalige Vorsitzende der NGG Franz-Josef Möllenberg und der Geschäftsführer der Region Jochen Marquardt das Wort. Das Motto „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir“ wurde in den Reden in den Mittelpunkt gerückt. In allen Reden wurde die Forderung unterstrichen den im Januar beschlossenen gesetzlichen Mindestlohn nicht aufzuweichen, sondern die Kontrolle der Umsetzung damit zu verknüpfen ihn für alle Beschäftigten sicher zu stellen. Die Gestaltungsaufgaben von guter Arbeit sollen noch stärker ins Zentrum der Arbeit der Gewerkschaften rücken. Es gilt, so der allgemeine Tenor, prekäre Arbeit durch gute und fair bezahlte Arbeit zu ersetzen, vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigung zu schaffen. Auf allen Kundgebungen wurde eine positive Bilanz der vergangenen 125 Jahre der Gewerkschaftsarbeit gezogen und eng mit der Aufgabe verknüpft auch in der Zukunft für die berechtigten Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aktiv einzutreten.

1. Mai in Hagen

DGB Ruhr Mark

Auf allen Kundgebungen der Region stand im Weiteren die Mobilisierung für die Demonstration von Gewerkschaftern für Frieden und Solidarität am Samstag, dem 9.Mai 2015 in Bochum im Zentrum. An diesem Tag erinnern die DGB-Gewerkschaften an den 70.Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus und rufen zur Solidarität mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den unter den Spardiktaten leidenden Menschen in Griechenland und anderen europäischen Ländern auf.

9. Mai in Bochum

DGB Ruhr Mark


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